Samstag, 19. März 2016

U19-Trainingslager mit den Jenaer Hanfrieds


Letztes Wochenende fuhren unsere U19 Jugendspieler schon sehr früh am Samstagmorgen nach Jena, um ein Mini-Trainingslager mit den ortsansässigen Jenaer Hanfrieds zu absolvieren.



Nach einem gemeinsamen Warm Up gab es Kraft und Agility Übungen für alle, inklusive LKW-Reifen umschubsen und Hügelsprints.







video

Natürlich durften auch Blockig und Taklung nicht fehlen.

 

Frühes Aufstehen und intensives Training machen müde.


Seeeehr müde.


Nein wirklich - sehr, sehr, sehr müde.


Am Sonntag gab es dann noch ein kleines Scrimmage. Abteilungsleiterin Sabine Meißner unterstützte Andreas Rutz und die anderen Coaches vor Ort. 
Die passenden Sharks Accessoires dürfen da natürlich nicht fehlen :)



Mit dem Abschluss Huddle ging ein lehrreiches und intensives Trainingswochenende zu Ende.
Wir möchten uns an dieser Stelle ganz besonders bei unseren Gastgebern, den Jenaer Hanfrieds, bedanken, die vor Ort alles organisiert und uns herzlich in Empfang genommen haben. 
Wir wünschen ihnen eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison 2016!



Die obligatorische Frage nach dem Weg zum Schwimmbad darf natürlich nicht fehlen ;)


















Donnerstag, 3. März 2016

HAIHAPPEN - Das Sharks Interview - Teil 10 Matthias Baur



  • Matthias ist nicht nur Exil-Schwabe, sondern inzwischen auch Vorstand und Trainer der Bayreuth Dragons. Über seine Zeit bei den Sharks hat er Folgendes zu sagen:

    1.) Stell dich bitte kurz vor:

    Mein Name ist Matthias Baur. Ich bin 28 Jahre alt und derzeit selbstständig in der Mobilfunkbranche.

    2.) Welche Aufgabe/Position hast/hattest du bei den Sharks?

    Als Allrounder in Offense- sowie Defense-Line war ich auf vielen Positionen zu finden, böse Zungen behaupten aufgrund der hohen nichtmobilen Masse.


    3.) Wie bist du zu den Sharks gekommen? 

    Mich hat es Ende 2006 zum Studium nach Erlangen verschlagen. Da ich nicht mit Football spielen aufhören wollte, bin ich bei den Sharks vorbeigekommen.

    4.) Was fasziniert dich an der Sportart American Football?

    Die unglaubliche Vielseitigkeit! In keiner anderen Sportart kann man so viele körperlich ganz unterschiedliche Menschen zusammen mit ihren unterschiedlichen Talenten auf dem Feld finden. Zudem fasziniert mich die Kameradschaft. Bei allen Rivalitäten sitzen doch alle Footballer im selben Boot und unterstützen sich gegenseitig, wie es geht.

    5.) Dein schönster Sharks-Moment?

    Das ist schwierig. Als Spieler waren viele tolle Spiele dabei, an die ich mich gerne zurückerinnere. Zum Beispiel der Sieg in meinem ersten Herrenspiel, als wir als starker Underdog die Bamberg Bears auf ihrem Feld geschlagen haben. Viele andere Spiele waren auch echt klasse. Die besten Momente hatte ich allerdings als Trainer. Als Coach konnten wir jetzt schon zweimal die Meisterschaft feiern, einmal mit der B-, und einmal mit der A-Jugend. Ich glaube, der B-Jugendmeistertitel 2012 war noch schöner, weil noch spannender.

    (Anm. d. Red. -> Die Sharks und die Bayreuth Dragons bildeten von 2012 bis 2014 eine Spielgemeinschaft in der A-Jugend. Das Team nannte sich "Shragons")

    6.) Was hast du bei den Sharks für's Leben gelernt?

    Der Weg ist das Ziel.

    7.) Möchtest du noch was loswerden?

    Ich wünsche den Sharks viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg, ich habe dort immer viel Spaß gehabt. Ich hoffe, dass die kontinuierliche Arbeit Früchte trägt und noch viele Jahrzehnte Football in Erlangen gespielt wird.

Donnerstag, 25. Februar 2016

Hallenturnier U15-Flagfootball in Nürnberg - Finale OHOH!


Am vergangenen Sonntag fand in Nürnberg das erste Hallenturnier der U15 Saison für unsere jüngsten Spieler an. Unter dem Namen TITANS spielen wir nun schon lange Zeit mit den Franken Timberwolves aus Fürth zusammen.
Da es diesmal nur ein Turnier gab, um sich für das Finalturnier am Samstag den 27.2. in Erlangen zu qualifizieren, mussten wir uns besonders anstrengen. Als Ausrichter will man ja schließlich auch mitspielen.



In der ersten Begegnung des Tages trafen wir dann auch gleich mal auf den Gastgeber und amtierenden deutschen Meister, die Nürnberg Rams. Die Offense litt unter dem kurzfristigen Verlust von Starting QB und Center, die beide wegen Verletzungen aussetzen mussten. Die Backups gaben sich alle Mühe schafften es aber nicht zu punkten. Die Defense dagegen zeigte sich den ganzen Tag über als solide Einheit, die mit unseren zwei Mädels ordentlich Linebacker-Power hatte. Nur zwei TD konnten die Rams uns in der ersten Halbzeit abringen, in der zweiten Halbzeit konnten sie ihren Vorsprung nur noch durch zwei Safetys zum Endstand 18:00 ausbauen.



Im zweiten Spiel der Titans kam dann die nächste schwere Aufgabe auf uns zu. Die Franken Knights, die später sogar noch die Rams besiegten, brachten sogar unsere Defense ganz schön ins schwitzen. Mit einem Safety packten wir immerhin zu ersten Mal Punkte aufs Board und gaben uns schließlich mit 02:31 geschlagen.



Jetzt war es an den Coaches Jens Löschke, Nina Maurer und Andy Manley die Moral hochzuhalten. Immerhin hatten wir noch zwei spiele vor, es war noch nichts verloren. Auch viele "ehemalige" Spieler, die letztes Jahr noch mit auf dem Feld standen, kamen vorbei um ihre jüngeren Teamkameraden zu unterstützen.


Und siehe da, ab jetzt ging es bergauf. Die Jungs und Mädels fanden immer besser ins Spiel und schafften es sogar die nächste Partie gegen die Bamberg Bears mit 09:40 deutlich für sich zu entscheiden. So motiviert und durch exzellentes Timemanagement der Coaches konnte anschließend auch den Grizzlies ein knapper 9:8 Sieg abgerungen werden.



Durch die zwei Siege konnten wir uns ganz offiziell für die bayrische Meisterschaft qualifizieren und freuen uns jetzt schon drauf am Samstag, vor heimischer Kulisse in der Emmy-Nöther-Halle zu zeigen was wir können.






Samstag, 20. Februar 2016

Football in Deutschland - Eine Randsportart


Schon letztes Jahr, ziemlich um die gleiche Zeit, bin ich über dieses Video gestolpert. Es zeigt ganz herrlich auf, welche Strapazen manch einer auf sich nimmt, um den schönsten Sport der Welt zu spielen. Lange Fahrtwege, Einschränkungen im Privatleben, Geld und Zeit in den Sport investieren … dennoch nehmen viele Menschen in Deutschland all das auf sich - für Football.

Sind wir mal ehrlich, wir sind ein Randsport. In der deutschlandweiten Rangliste der Sportverbände auf Platz 36, weit abgeschlagen hinter den großen mit gerade mal 53851 Mitgliedern. Der Badminton Verband hat vier Mal so viele Mitglieder wie wir, und der Turnerbund auf Platz zwei hat sogar knapp 5 Millionen. Dazu kommt noch, dass diese Mitglieder ja nicht nur Herren-Footballer sind, sondern auch Cheerleader, Flagfootball-Spieler und natürlich Damen.

Erfolgsgeschichten wie die von Björn Werner, oder den wenigen anderen Deutschen in der NFL sind da definitiv die große Ausnahme.


Also was tun? Ein erster Schritt ist sicher mit der Übertragung von NFL-Football im Free TV geschafft.  Des Weiteren sollten wir anfangen mehr zusammen zu arbeiten. Nichts gegen eine gute Rivalität auf dem Feld, aber hinter den Kulissen sollten wir an einem Strang ziehen.
Viel zu oft stehen wir uns da einfach noch selbst im Weg. Kleinkriege und subjektive Befindlichkeiten bringen unseren Sport mit Sicherheit nicht voran.

Packen wir's an!

Dienstag, 16. Februar 2016

HAIHAPPEN - Das Sharks Interview - Teil 31 Max Funke

  • Es ist mal wieder soweit, wir stellen euch einen Spieler vor. Heute ist unser MAx an der Reihe. Leider musste er letzte Saison wegen einer Schulterverletzung pausieren, ist aber dieses Jahr um so entschlossener zurück auf dem Rasen. Neben seinem Studium und dem Football unterstützt er das Familien-Restaurant, vor allem in der Karpfenzeit - naja, sind ja auch Fische ;)
    Was er zu Football und den Sharks zu sagen hat? Lest es selbst:

    1.) Stell dich bitte kurz vor:

    Max Funke, 23, Student

    2.) Welche Aufgabe/Position hast/hattest du bei den Sharks?

    RB / DB

    3.) Wie bist du zu den Sharks gekommen? 

    Hab schon länger mit dem Gedanken gespielt Fb zu spielen, hatte aber immer irgendwelche Ausreden und Bedenken. Anfang 2014 hab ich es dann einfach mal versuch. Der Sport hat mir gleich gefallen und ich wurde super bei den Sharks aufgenommen.

    4.) Was fasziniert dich an der Sportart American Football?

    Die Kombination aus Athletik, Geschick und Taktik. Wenn man seine Stärken nutzt, ist man erfolgreich.

    5.) Dein schönster Sharks-Moment?

    Erstes Spiel - erster Sieg - erster Laufspielzug. Stand glaube ich den ganzen Tag unter Adrenalin. War super.

    6.) Was hast du bei den Sharks für's Leben gelernt?

    Niemand auf oder neben dem Spielfeld ist unwichtig. Jeder Einsatz macht es den Mitspielern einfacher erfolgreich zu sein.

Freitag, 12. Februar 2016

Movie-HAI-lights #5 - Friday Night Lights


Heute stellen wir euch einen weiteren Film für die Zeit bis zum nächsten Spieltag vor. Im Deutschen wurde der Streifen unter dem - meiner Meinung nach etwas unglücklichen - Titel "Touchdown am Freitag" veröffentlicht.



Es handelt sich dabei um ein klassisches US-amerikanisches Sportdrama aus dem Jahr 2004. Regie führten Peter Berg und Josh Pate, das Drehbuch schrieben David Aaron Cohen und Peter Berg anhand des Buches "Friday Night Lights: A Town, a Team, and a Dream" von Buzz Bissinger. In der Hauptrolle ist Billy Bob Thornton als Coach eines High School Teams in Texas zu sehen.




Inhalt:

Der Film spielt im Jahr 1988 in der Kleinstadt Odessa, im Westen des amerikanischen BundesstaatesTexas. Auf den Spielern der örtlichen High-School-Footballmannschaft, den Permian Panthers (von den Fans „Mojo“ genannt), unter Coach Gary Gaines lastet ein großer Druck. 
Es gilt, das Texas State Championship zu gewinnen, wenn möglich sogar ungeschlagen. Der gesamte Ort scheint sich diesem Ziel verschrieben zu haben - Football ist einfach alles. 


Man begleitet einige der jungen Spieler durch den Film und die Probleme ihres Lebens, seien sie familiärer, schulischer, romantischer oder sportlicher Art.




Montag, 8. Februar 2016

Feiern bis der Hai kommt … das SUPER BOWL Wochenende im Haifischbecken!

Diese Wochenende stand ganz im Zeichen der SHARKS-Familie.

Zunächst hatten wir am Freitag Abend Jahreshauptversammlung der SpVgg Erlangen. Dort konnten wir mit Freude vernehmen, dass wir inzwischen - dank Damenteam und gewachsener Jugendmannschaften - die drittgrößte Abteilung nach Fußball und Tennis sind. 





Mit dieser freudigen Nachricht im Ohr ging es dann direkt weiter ins Gambrinus, zum SHARKS-Stammtisch. Der monatliche Treff für aktive, ehemalige und Freunde der Haie ist jedesmal eine tolle Gelegenheit um sich abseits des Felds auszutauschen und die Mitspieler und Teammitglieder besser kennen zu lernen. 



Es wurde gelacht, gequatscht, gekickert und durchaus auch angestoßen. Man munkelt, dass ein später Eingreiftrupp noch auf eine Faschingsparty im Studentenwohnheim eingefallen ist (ganz friedlich natürlich). 






Nachdem man sich dann am Samstag etwas erholen konnte, war es dann am Sonntag endlich soweit. Der Super Bowl - ein absolutes Muss für jeden Footballfan – stand an. Dieses Jahr schafften es die Carolina Panthers und die Denver Broncos in das Endspiel um den Titel und die begehrte Lombardi Trophy. In unseren Reihen herrschte Vorfreude über diese Aufstellung, befinden sich doch unter uns auch eingefleischte Fans beider Teams.



Die Haie trafen sich an den unterschiedlichsten Orten um ihre jeweiligen Favoriten anzufeuern.  Abteilungsleiterin Sabine Meißner bot ihr heimisches Sofa an, während ein Großteil der Damenmannschaft samt Trainer Thomas Sinner, bewaffnet mit Beamer und Leinwand, in Neunkirchen am Brand schaute. Andere blieben mit Freunden zu Hause, und ein Teil der Sharks-Familie traf sich im Granny Macs, um dort das Spiel zu verfolgen. Diese spontane Super Bowl Party schaffte es sogar in
die Erlanger Nachrichten.


Bei gutem Essen und bester Laune tauschten sich die zuschauenden Hai über das Spiel, den Sport und ihre Favoriten aus. Hierbei gab es friedliche, aber klar angezeigte, Rivalitäten. Panthers Fans und Broncos Fans stichelten scherzhaft gegeneinander—„neutrale Beobachter“ gaben immer mal wieder ihre fachmännische Meinung ab. Alles in allem war es ein gelungener Super Bowl Sonntag in gemütlicher Atmosphäre. Pläne für nächstes Jahr werden schon geschmiedet, doch jetzt gilt es erst einmal das Schlafdefizit auszugleichen und die eigene Saison erfolgreich abzuschließen.